• Collapse

  • Annotate using Feed The Pundit
  • Ms-162a Diplomatic transcription
  • Facsimile
  • Ms-162a,98[2]et99[1]et100[1]
  • prev
  • next
  • Drag

  ​ 
  Aber “p⊃q ≠ taut” ist doch ein Satz der Geometrie der Sätze einer gewissen Art. Und es ist nun
Ms-162a,99
99
entweder ein geometrisches Factum, daß dieser Satz selbst eine Tautologie ist, oder, daß er keine ist. Angenommenˇ das Factum, er sei eine so kann doch, daß ich ih[m|n] nun einfach ⊢p⊃q schreiben will,
hieran
daran
kei nichts ändern[!| .] Denn ⊢p⊃q sagt doch nun genau dasselbe aus, wie
der längere
jener
Satz
. Aber wenn ich annehme, er sei eine Tautologie, so nehme ich doch ˇalso an, daß gewisse Transformationen, die ich zulasse, ihn zu einer Tautologie
Ms-162a,100
100
machen. Und die Frage ist ob ich solche Transformationen ˇdes Satzes zulassen soll, wenn ich die Schreibweise ⊢p⊃q zulasse & den Beweis daß p⊃q keine Tautologie ist.

 

(2015–) Wittgenstein Source Bergen Nachlass Edition (WS-BNE). Edited by the Wittgenstein Archives at the University of Bergen under the direction of Alois Pichler. In: Wittgenstein Source, curated by Alois Pichler (2009–) and Joseph Wang-Kathrein (2020–). (N) Bergen: WAB.




To cite this element you can use the following URL:


BOXVIEW: http://www.wittgensteinsource.org/BTE/Ms-162a,98[2]et99[1]et100[1]_d

RDF: http://www.wittgensteinsource.org/BTE/Ms-162a,98[2]et99[1]et100[1]_d/rdf

JSON: http://www.wittgensteinsource.org/BTE/Ms-162a,98[2]et99[1]et100[1]_d/json