• Collapse

  • Annotate using Feed The Pundit
  • Ts-219 Diplomatic transcription
  • Facsimile
  • Ts-219,22[9]et23[1]
  • prev
  • next
  • Drag

  ​ 
   Im Allgemeinen ist es so, dass verschiedene Dinge, wenn sie nur Gewisses miteina⌊n⌋der gemein haben, wenn eine Analogie vorhanden ist, von den Theoretikern nicht mehr unterschieden werden und jede Ungerechtigkeit des
Ts-219,23
23
Urteils begangen wird, nur um die Gleichheit dieser Dinge zu behaupten.
   Wenn der primitive Mensch “glaubt, dass die So[j|n]ne aufgehen wird, wenn ihr ein Menschenopfer gebracht wird” und ich auf Grund von Erfahrungen vermute, oder glaube, dass etwas geschehen wird, wenn ich bestimmte Massnahmen treffe, so sind das offenbar verschiedene Vorgänge. Es ist viel wahrscheinlicher, dass die ersten Opferhandlungen halb unbewusst geschehen sind, quasi als Reflexbewegungen, wie eine Geste, als dass sie überlegt als Zweckhandlungen vollzogen wurden. Oder eigentlich: das Letztere ist offenbarer Unsinn, denn der Charakter einer Opferhandlung ist eben nicht der einer Zweckhandlung.


 

(2015–) Wittgenstein Source Bergen Nachlass Edition (WS-BNE). Edited by the Wittgenstein Archives at the University of Bergen under the direction of Alois Pichler. In: Wittgenstein Source, curated by Alois Pichler (2009–) and Joseph Wang-Kathrein (2020–). (N) Bergen: WAB.




To cite this element you can use the following URL:


BOXVIEW: http://www.wittgensteinsource.org/BTE/Ts-219,22[9]et23[1]_d

RDF: http://www.wittgensteinsource.org/BTE/Ts-219,22[9]et23[1]_d/rdf

JSON: http://www.wittgensteinsource.org/BTE/Ts-219,22[9]et23[1]_d/json